Willkommen bei unserem Verein
Vorstand

Andreas Kröger
Vorsitzender

Daniela Lünnemann
stellv. Vorsitzende

Stefan Kempe
Kassierer

Stefan Büscher
Schriftführer

Michael Geers
stellv. Kassierer / Mitgliederverwaltung

Heiner Kuhlmann
Beisitzer / Ansprechpartner Quitt Stadion
Unsere Werte
Was bedeutet eigentlich Quitt?
Diese Frage wird von auswärtigen Gästen oder auch erstaunten Sportfreunden immer wieder regelmäßig gestellt. Pate bei der Namensfindung für den Verein im Jahr 1919 war der alte Ankumer Ausdruck „Quitt“. Der Traditionsbegriff „Quitt“ wird laut Heimatforscher Wilhelm Hardebeck in Ankum ab ca. 1725 verwendet, er dürfte allerdings deutlich älter sein. Bei der Vereinsgründung 1919 einigte man sich zum Glück auf diesen alten Ausdruck, der die fröhliche Lebensart der Ankumer beschreiben soll. In den vergangenen 100 Jahren hat der originelle Name „Quitt“ für einen großen Bekanntheitsgrad nicht nur des Sportvereins sondern auch für den Ort Ankum an sich gesorgt. Überregional war (und ist) in sportlicher Hinsicht der Ortsname „Ankum“ unzertrennlich mit „Quitt“ verbunden. Oft ist versucht worden, diesen ungewöhnlichen Ausdruck, der im Laufe der Zeit zu einem Synonym des Ankumer Sportvereins wurde, auszulegen oder er erklären. Das war und ist allerdings nicht ganz einfach. In der Festschrift zum 75. Quitt-Jubiläum (1994) findet sich eine Begriffserklärung von Prof. Dr.-Ing. Heinz Siemer: „Aus dem Lexikon erfährt man, dass das `quitt` als Eigenschaftswort etwa seit dem frühen Mittelalter bei uns gebräuchlich ist und so viel wie `frei`, `ausgeglichen` und im weiteren Sinne `ohne Verbindlichkeiten` bedeutet (man sagt: `Wir sind quitt`).“
Aus Überlieferungen geht auch hervor, dass in den Buntglasfenstern des alten und bekannten Hotels Kitzerow (heute steht dort das Rathaus der Gemeinde Ankum) ebenfalls der Begriff des „Ankumer Quitt“ zu finden gewesen ist. In den bunten Glasscheiben war seinerzeit zu lesen: „De beste Wert, was Kitzerows Gerd, de hadde wat mit, van´t Ankumer Quitt.“ Eine weitere Glasinschrift lautete: „De Ankumer Soart is van muntere Oart. In Börger un Bur sitt´t Quitt van Natur“. Der folgende Spruch – ebenfalls schon vor langer Zeit in den Buntglasfenstern des Hotels Kitzerow verewigt – dürfte am bekanntesten sein und hat sich bis heute im Sprachgebrauch gehalten: „Flietig bi´n Werke, fromm in den Kerke. Lustig in´n Tritt: Is Ankumer Quitt“. Damit, so Siemer, sei eigentlich ganz gut das „Quitt“ erklärt: „Die Ankumer sind fleißig und pflichtbewußt und gleichzeitig munter und fröhlich; sie sind ausgeglichen, eben `quitt`.“ Auch in der Festschrift zum 50-jährigen Quitt-Jubiläum (1969) wird auf den Namen „Quitt“ eingegangen. Franz Kuhlmann (genannt Bachus) gehörte 1919 zu den Mitbegründern des FC Quitt Ankum 1919 und schrieb 50 Jahre später in einem unterhaltsamen Gastbeitrag mit Bezug auf die Buntglasfenster im Hause Kitzerow für die Festschrift: „Der Spruch charakterisiert in wenigen Worten das Land und die Menschen in diesem Raum rund um den Artländer Dom.“ Abschließend wird in der Festschrift aus dem Jahr 1994 treffend darauf angemerkt: „Der `Quitt` ist in vielen Aufsätzen und Gedichten beschrieben, aber dennoch sind alle Bemühungen, den Begriff zu deuten und auszulegen, wohl nicht gelungen.“
Oder wie früher jemand einmal gesagt hat: „Quitt kann man nicht erklären – Quitt hat man"
Thomas Oeverhaus
Historie
Seit 100 Jahren lustig im Tritt - Ankums Sportverein Quitt
„Jugend Ankums, die du in künftigen Zeiten diese Zeilen liest, gedenke der dir vorausgegangenen Sportler, die für dich gearbeitet haben …“ (Auszug aus dem Gründungsprotokoll vom 27. August 1919)
Im August 2019 jährt sich die Gründung des Ankumer Sportvereins Quitt zum 100. Mal. In der Ankumer Vereinswelt ist der Sportverein zwar einer der jüngeren Vereine, seit vielen Jahren aber mit Abstand derjenige mit den meisten Mitgliedern. Am 27. August 1919 versammelten sich 15 junge Männer aus Ankum im Gasthaus Raming, um offiziell einen Sportverein zu gründen - bei der Gründung ging es damals aber allein um die Sportart „Fußball“. Das wurde auch durch die damalige Namensgebung deutlich, denn die Statuten galten für den „Ankumer Fußballclub Quitt“.
Im Sprachgebrauch nannte sich der neue Verein „FC Quitt Ankum 1919“ oder verkürzt „FC 19“. Schon wenige Monate nach der Vereinsgründung vollzog sich Anfang 1920 allerdings ein offizieller Namenswandel: Aus dem „FC Quitt Ankum“ wurde der „Sportverein Quitt Ankum“ – und so nennt sich der Verein auch heute noch. Grund für die schnelle Umbenennung war die Tatsache, dass kurze Zeit nach der Fußballabteilung auch eine Turnabteilung gegründet wurde.
Und so wurden die 1919 aufgestellten „Statuten für den Ankumer Fußballclub Quitt“ dann auch 1920 durch eine neue Satzung abgelöst, die fortan für den „Sportverein Quitt Ankum 1919“ galt. Richtigerweise wurde unter „Vereinszweck“ vermerkt, „das Fußballspiel und das Turnen zu pflegen“. In den ersten Jahren nach der offiziellen Vereinsgründung fanden aber auch die Leichtathletik und eine Laienspielschar den Weg in den Sportverein Quitt. Alle vier Sparten (Fußball, Turnen, Leichtathletik, Laienspielschar) waren in Ankum schon – teilweise weit - vor der Vereinsgründung etabliert und fanden nun unter dem Dach des neuen SV Quitt eine organisierte Vereinsheimat. Es bleibt aber festzuhalten, dass zu damaligen Zeiten der Fußballsport die Hauptsäule des Vereins gewesen ist.
Bereits kurz nach der Vereinsgründung konnte im Oktober 1920 mit dem Sportplatz auf dem Nonnenberg unweit der Landstraße nach Druchhorn eine Heimstatt für den SV Quitt geschaffen werden. Über Jahrzehnte gehört das Stadion auf dem Nonnenberg zu einer sehr gern aufgesuchten und weit über Ankum hinaus bekannten Sportanlage. Grundstückseigentümer Theodor Schmidt vom benachbarten Hof Boiting-Schmidt stellte damals dem SV Quitt ein Grundstück zur Verfügung.
Es sollte noch bis zum Jahr 1952 dauern, bis der SV Quitt Ankum sich den langgehegten Traum von einer eigenen, großen Sportanalage mit Laufbahn erfüllen konnte. Seither ist das Quitt-Stadion an der Bippener Straße immer wieder modernisiert und erweitert worden. 1979 wurde das neue Sportlerheim in Betrieb genommen, 1981 erfolgte der erste Spatenstich für die Erweiterung der Sportanlagen (mit zwei weiteren Fußballplätzen, Trainingsplatz und Parkplatz), 1993 erweiterte man das 1979 erstellte Sportlerheim deutlich, 1998 erfolgte die Inbetriebnahme der Zuschauertribüne und 2008 wurde das alte Sportlerheim/Umkleidegebäude (1979) abgerissen und ein funktionaler Neubau geschaffen.
Der 1982 anlässlich der Stadionerweiterung geschaffene Platz 2 wurde 2012/2013 in einen Kunstrasenplatz umgestaltet. Damit verfügt der SV Quitt Ankum – nicht zuletzt auch Dank der Gemeinde Ankum – über eine Sportanlage, die in Größe, Art und Ausstattung sicherlich nicht oft anzutreffen ist.
Im Laufe der Zeit gesellten sich neben Fußball, Turnen und Leichtathletik weitere Abteilungen und Sportarten dazu. Viele werden auch heute noch angeboten, einige haben ihren sportlichen Betrieb eingestellt oder gingen in eigene Vereinsgründungen auf. Aus dem Vereins-Jahresbericht 1948 ist zu erfahren, dass damals der SV Quitt über folgende Abteilungen verfügte: Fußball, Turnen, Leichtathletik, Tischtennis, Schach und Reiten. Ein wichtiger Meilenstein in der Historie des Vereins wurde in der Mitgliederversammlung 1946 gestemmt, als man die Gründung einer Jugendfußballgruppe im Verein beschloss.
Aktuell gehört die Jugendfußballabteilung des SV Quitt zu den größten ihrer Art im Niedersächsischen Fußballverband Kreis Osnabrück –Land. 1949 konnte das 30-jährige Vereinsjubiläum gefeiert werden. Die „Nachrichten für den Kreis Bersenbrück“ berichteten 1949 anlässlich des Quitt-Jubiläums: „Fast 40 Sportvereine zählt der Kreis Bersenbrück, aber es gibt sicherlich nur wenige, die so innig mit der Bevölkerung verbunden sind, wie es im Sportverein Quitt in Ankum ist.“
Als das 50. Vereinsjubiläum mit einer Festwoche im August 1969 gefeiert wurde, gehörten folgende Abteilungen zum Quitt-Sportangebot: Fußball, Turnen, Leichtathletik, Faustball und Tischtennis. 25 Jahre später wurden im 75. Jahr des Vereinsbestehens folgende Sportarten angeboten (1994): Fußball, Turnen (unterteilt in Mutter- und Kindturnen, Kinderturnen, Mädchenturnen, Frauenturnen, Männerturnen, Frauengymnastik, Trampolinturnen und Jazzgymnastik) Handball, Tischtennis, Ballett, Leichtathletik, Koronarsport, Faustball vervollständigt von den „Montagskickern“, der Spielgruppe 77 und einer Freizeitgruppe.
Aktuell kann man sich beim SV Quitt Ankum in folgenden Abteilungen sportlich betätigen: Fußball, Handball, Leichtathletik, Karate, Koronarsport, Turnen, Trampolin, Tanzen, Ballett, Tischtennis, Faustball, Aerobic, Volleyball und Kraftsport.
Im Laufe der Jahrzehnte sind immer wieder die Statuten und Satzungen des Sportvereins Quitt erneuert und den Zeiterfordernissen angepasst worden. Eine grundlegende Änderung in der Vereinsstruktur wurde bereits vor einigen Jahren eingeführt. Seitdem gibt es eigene Abteilungsvorstände und die eigenverantwortlichen Abteilungen wurden mit Finanzbudgets ausgestattet.
Die Abteilungsleiter stehen im regelmäßigen Austausch mit dem Quitt-Vorstand, sodass die Belange der rund 1.700 Mitglieder im Sportverein Quitt Ankum so bestmöglich gewahrt werden. Seit Ende des Jahres 2015 verfügt der SV Quitt Ankum auch über eine eigene Geschäftsstelle, die sich in der Alte-Post-Passage befindet.
Die Geschäftsstelle im Ortskern bietet eine zentrale Anlaufstelle für alle Mitglieder sowie den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vereins und dient auch den Vorstandsmitgliedern als Büro-, Arbeits- und Verwaltungsräumlichkeit. Hier können erste Kontakte zum Sportverein Quitt mit seinen Angeboten geknüpft werden.
Thomas Oeverhaus
Geschäftsstelle
Anschrift:
Geschäftsstelle SV Quitt Ankum
Alte Post-Passage 4
49577 Ankum
Kontakt allgemein:
E-Mail: info@sv-quitt-ankum.de
Tel.: 05462 / 96 25 294
Aktuelle Öffnungszeiten:
Montag: 18.30 bis 21.00 Uhr
Freitag: 13.00 bis 15.00 Uhr

Sportstätten
Der SV Quitt Ankum präsentiert seine Sportstätten
Quitt Stadion
Anschrift:
Bippener Straße 4a
49577 Ankum
Tel. Quitt Stadion:
05462 / 84 01
Hauswart Quitt Stadion:
Sebastian Haller
0160 / 96 80 61 49
Platzwart:
Heiner Kuhlmann
Waldemar Fast
Umfang Spiel- und Trainingsgelände:
3 Rasenplätze und 1 Kunstrasenplatz
Platz 1:
Untergrund: Rasen
Spielfeldgröße: 93,5 x 62,2 m
Kapazität:
Sitzplätze: 128
erweiterbar auf 300
gesamt ca. 2000 Steh-/Sitzplätze
Besonderheiten:
- Beregnungsanlage
- Tribüne mit Sitzplätzen
- Trainerbänke
- Laufbahn
Platz 2:
Untergrund: Kunstrasen
Spielfeldgröße: 100,2 x 63,5 m
Kapazität:
Sitzplätze: 128
erweiterbar auf 300
gesamt ca. 1000 Steh-/Sitzplätze
Besonderheiten:
- Beregnungsanlage
- Tribüne mit Sitzplätzen
- Trainerbänke
- LED-Flutlicht
Platz 3:
Untergrund: Rasen
Spielfeldgröße: 100,2 x 61,2 m
Kapazität:
ca. 500 Stehplätze
Besonderheiten:
- Beregnungsanlage
- teilweise LED-Flutlicht
Platz 4:
Untergrund: Rasen
Spielfeldgröße: 3 Jugendfelder à 58,2 x 35 m
Kapazität:
ca. 500 Stehplätze
Besonderheiten:
- Beregnungsanlage
- teilweise Flutlicht
- variabel für verschiedene Spielfeldgrößen nutzbar
Weitere Anlagen:
- 2 Beachvolleyballfelder
- Kugelstoßanlage
- Aschelaufbahn (ca. 330 m)
- Weitsprunganlage
- Hochsprunganlage
- Torwarttrainingsfeld (53 x 28 m bzw. 43 x 32 m)
Umkleidegebäude:
7 Umkleiden mit 4 Duschräumen
2 Schiedsrichterkabinen
Vereinsheim:
ca. 80 Sitzplätze
für Schulungen geeignet
Impressionen aus dem Quitt Stadion:

Platz 1

Platz 1

Platz 2

Platz 4

Platz 4
Ballsporthalle am Kattenboll
Kapazität: ca. 300 Plätze


Grundschulhalle am Kattenboll
Kapazität: keine (nicht für den Wettkampfbetrieb geeignet)


Turnhalle August Benninghausschule
Bilder folgen
Satzung und Ordnungen
Satzung Sportverein Quitt Ankum