Fußball: 1.Herren seigt mit 5:2 im Derby gegen Quakenbrück

 

Der Start der Ankumer war eher zurückhaltend und sie brauchten einige Zeit, bis sie in das Spiel hineinfanden. Nach 20 Minuten die erste Großchance durch Tim von dem Brinke. Die Quakenbrücker hingegen setzen nach vorne gefährliche Nadelstiche – und das mit Erfolg: Gleich zweimal stellte sich Ankum im eigenen Strafraum plump an und foulte. Moritz Kemme hielt den ersten Elfmeter überragend, doch auf die schnelle Reaktion der Quakenbrücker reagierten die Ankumer zu langsam. Der zweite Elfmeter konnte direkt verwandelt werden.

Quakenbrück jubelte zunächst, doch nur fünf Minuten später hatte sich das Bild komplett gewendet: Ankums Dennis Lünnemann nutzte einen individuellen Fehler zum Anschlusstreffer (44.), eine Minute später leistete sich der bereits verwarnte Marco Marschall ein strafbares Handspiel. Mit der Gelb-Roten Karte wurde er des Spielfelds verwiesen. Unmittelbar danach folgte ein traumhafter Freistoß von Tim von dem Brinke, der mit dem Pausenpfiff zum 2:2 ausglich. Frank Werner sah die Entscheidung des Schiedsrichters als vertretbar an, war jedoch mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden. Der Hang des Schiedsrichters zur Gelben Karte wurde jedoch noch vor der Halbzeit deutlich. Die Heimmannschaft ging mit insgesamt 4 gelben Karten in die Halbzeitpause. Nach einem ruhigen Anfang wurde die erste Halbzeit zum Schluss etwas lebendiger und dies versprach Zuversicht für die 2. Spielhälfte.

Zu zehnt ließen die Kräfte bei den sich weiterhin in jeden Zweikampf werfenden Gästen spürbar nach, während Ankum die Überzahl zu nutzen wusste. Nach einer Ecke war Arthur Morast per Kopf zum 3:2 zur Stelle (54.). Kurze Zeit später war es Erik Kirchkesner der mit einem pfiffigen Freistoß das 4:2 (61.) erzielte. In der 74. Minute gab es dann die nächste Großchance für den Quitt durch Florian Schnurpfeil. Während die Gäste immer mehr an ihren Kräften zerrten legte der Quitt erneut eine Schippe drauf. Kurz vor Schluss (87.) erhöhte der Quitt dann noch auf 5:2 durch Alexander Engelmann. Das Spiel war entschieden. Die Ankumer gewannen verdient. Während die Gäste mit hängenden Köpfen das Spielfeld verließen, feierten die Ankumer ihren Sieg und sangen Derbysieger, Derbysieger, hey, hey, ...

Rss