Fußball: 1. Herren zahlt Lehrgeld gegen starke Gäste aus Quakenbrück

Individuelle Klasse sichert dem QSC den Derbysieg
Der Quakenbrücker SC hat beim Sportverein Quitt Ankum mit 3:2 gewonnen.

Ankum fand eigentlich gut ins Spiel,
den sportlichen Auftakt in einer hitzigen Partie setzten zunächst die Gastgeber: Patrick Greten trieb den Ball auf dem linken Flügel voran, der Doppelpass mit Simon Albers hebelte die komplette QSC-Abwehr aus und der Flügelstürmer traf überlegt ins lange Eck. In der Folge hatte der Spielfluss unter vielen kleinen Fouls zu leiden und die Partie kippte Minute für Minute in Richtung der Gäste. Ankum spielte zu hektisch und verlor immer mehr die Ordnung gegen immer stärker aufspielende Gäste.

Mit ein wenig Anlaufzeit wurde die Elf von Dirk Siemund immer aktiver und hatte mit Frederic Müller und Safet Dzinic die Protagonisten der nächsten Tore in ihren Reihen. Zunächst vergab Dzinic freistehend eine hundertprozentige Chance an dem erst  17 jährigen stark aufspielenenden Keeper Marvin Barlag, der wenige Minuten später wieder stark reagierte aber beim Nachschuss von Müller dann keine Chance hatte. Der verdiente Ausgleich. Im Gegenzug fast das 2:1 für Ankum: Greten bringt einen Freistoß rein. Der Ball klatscht gegen den Pfosten. Knappes Ding. Wäre zu dem Zeitpunkt mehr als überraschend gewesen. Kurz vor dem Pausenpfiff zeigte dann Dzinic seine Klasse. Mit dem Außenrist schlenzte der Stürmer den Ball ins lange Eck.

Nur kurz nach der Halbzeitpause setzte der Goalgetter noch das 3:1 drauf. Nach einem Lupenreinen Konter hatte einer der beste Stürmer der Liga keine Probleme den Ball ins Tor unter zu bringen!
So wurde es tatsächlich zum Ende noch einmal spannend. Tim von dem Brinke drosch den Ball von der Sechzehnerkante volley ins lange Eck zum Anschlusstreffer. Wenn Marco Marschall nicht noch in der Nachspielzeit per Kopf für seinen Keeper gerettet hätte, wäre der Ausgleich sogar noch möglich gewesen. So feierte der QSC am Ende jedoch den verdienten Sieg. „Individuell und spielerisch war uns Quakenbrück überlegen. Daher war es insgesamt auch ein verdienter Sieg“, gestand ein ehrlicher Quitt-Trainer Frank Werner. Seine Elf habe die Bälle zu schnell und zu oft verloren. Durch diesen Lernprozess müsse seine junge Mannschaft jedoch durch.


Fazit: Die junge Ankumer Mannschaft (im Durchschnitt 21 Jahre alt) verlor gegen einen klar besseren, routinierten Gegner nur 2:3. In solchen Spielen fehlt es an Ruhe am Ball auf dem Platz und etwas ältere Spieler die diese reinbringen könnten! Trotzdem haben wir eine starke Mannschaft in Ankum zusammen die noch ein bisschen Zeit braucht um in höhere Tabellenregionen mitspielen zu können!

Aufstellungen:

SV Quitt Ankum: Barlag - Lünnemann, Westerkamp, Morast (71. Thale), Finke - Engelmann, Apke - Greten, von dem Brinke, Gramann (71. Wittrock) - Albers

SC Quakenbrück: Brengelmann - Dahlmann, Marschall, Vaughan, Meyer zu Devern - Engebrecht, Müller - Meessmann (88. Ehlmann), Soares (90. Hölscher), Schohaus (74. Jakob) - Dzinic.

Tore: 1:0 Greten (7.), 1:1 Müller (37.), 1:2, 1:3 Dzinic (43., 53.), 2:3 von dem Brinke (89.)

Rss